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Freiwillige Feuerwehr Mudenbach

Chronik der Feuerwehr:

Die „Freiwillige Feuerwehr Mudenbach“, eine der ältesten Organisationen in ihrem Sinne im Westerwaldkreis, wurde eigenständig im Jahre 1872.
Zuvor war Mudenbach im Verbund mit dem Kirchspiel Kroppach. Hauptsitz war also für uns Kroppach. Dort stand ab 1818 das gemeinschaftliche Spritzenhaus, das finanziell von Mudenbach unterstützt wurde.
Im Jahr 1803 verfügte dann der Saynische Landesherr Fürst Friedrich zu Nassau eine erste Brandversicherung. Eine Überprüfung und Einhaltung der ersten, baupolizeilichen Vorschriften unterlag dem Kirchspielschultheißen.

Bei Neubauten z. B. wurde eine Dachdeckung mit Stroh verboten. Auch mussten sich z. B. Zimmermann und Maurer an die Vorgaben halten. Da aber noch viele Häuser zu dieser Zeit mit Stroh gedeckt waren, versah auch ein Tageswächter seinen Dienst, um Feuergefahr zu bannen bzw. rechtzeitig zu melden. Die Geräte zum Löschen bestanden damals trotz der hohen Brandgefahr jedoch nur aus wenigen Leitern und Ledereimern bzw. aus Stroheimern, was aber trotzdem ein grosser Fortschritt war gegenüber dem vergangenen 18. Jahrhundert.
Aus Löschweihern, Brunnen oder Bächen wurde das Wasser mit den Eimern und später dann mit handbetriebenen Spritzen zu dem Brandherd transportiert.
Versichert waren z. B. im Jahr 1817 in Mudenbach und Hanwerth zusammen 109 und im Jahr 1860 bereits 148 Gebäude.

Die Feuerleitern wurden an sogenannten Feuerleiterbäumen aufgehängt. Das änderte sich aber dann im Jahr 1840, als ein erstes Lagerhaus der Löschgeräte im Unterdorf errichtet wurde. Obwohl ein Verbot bestand, Dächer mit Stroh zu decken, wurde dieses Lagerhaus entgegen der Verordnung aber anscheinend doch noch mit Stroh gedeckt – aber trotzdem versichert.
Ein neues Leiter- und Spritzenhaus ersetzte dann 1882 dieses strohgedeckte, alte Gerätehaus.

Ein Großbrand ereignete sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen im Jahr 1846
. In der Dorfmitte fielen sieben Gebäude dem Feuer zum Opfer. Durch eine genaue Aufnahme nebst Skizze durch den Geometer Thiel ist die Lage der betroffenen Gebäude auch heute noch exakt zu bestimmen.
Wegen Brandstiftung wurde ein Mudenbacher Bürger für dieses Vergehen zu einer vierjährigen Zuchthausstrafe verurteilt – ein Grund für diese Brandstiftung wurde aber nicht erwähnt.Solche Brände hatten oft verheerende finanzielle Folgen für die Betroffenen. So sah sich z. B. ein Betroffener, hier Johannes Schäfer aus Hanwerth, genötigt, nach dem Brand seines Hauses seine gesamte Hoffläche zu versteigern.Im Jahr 1872 schied Mudenbach aus dem Kroppacher Spritzenverband aus und erstand ein eigenes Löschfahrzeug, welches im Laufe der Jahre in verschiedenen Privathäuser einen Stellplatz fand.
Ab diesem Zeitpunkt wurden auch ehrenamtliche Spritzenmeister bestimmt. Vom Beginn an versah dieses Amt Anton Röber, dann über Heinrich und Emil Schmidt bis zu dem langjährigen Wehrführer und Spritzenmeister Gustav Schüchen.

Im Jahr 1882 wurde ein verbindlicher Dienst in der Pflichtfeuerwehr durch einen Beschluß des Amtsbezirksrates eingeführt. Somit musste die Mudenbacher Feuerwehr auch zu akuten Einsätzen in den Nachbargemeinden erscheinen. Dies galt natürlich wiederum auch für die anderen Ortschaften.
Neue Feuerpolizeiverordnungen enthielten nun genaue Bestimmungen bzgl. der Organisation der Feuerwehren, z. B. waren ab jetzt alle männlichen Einwohner vom 21. bis zum 50. Lebensjahr zum Dienst in der Feuerwehr verpflichtet.
Die ersten Abzeichen erhielten die Wehrmänner ab 1885.

Im Jahr 1901 war die Feuerwehr Mudenbach mit acht Feuerleitern, neun Feuerhaken,
50 Feuereimern und einem Schraubenschlüssel ausgestattet, später gesellte sich dann noch ein Schlauchwagen mit Zubehör dazu.

Nach verschiedenen Bränden in den Jahren bis 1925 wurde dann am 22. März 1925 eine
Freiw. Feuerwehr gegründet. Ihr erster Kommandant wurde Franz Haferstock.

Gustav Schüchen hatte von 1928 bis 1950 das Amt des Wehrführers inne. 1930 wurde die Wehrkraft durch einige Anschaffungen erheblich verbessert. So wurde u. a. durch den Kauf einer Tragkraftspritze nebst Schlauchwagen die Ausstattung erweitert.
In diesen Jahren ereigneten sich noch einige schwere Brände in Mudenbach. 1925 brannte das Anwesen des Gastwirt Heinrich Geyer vollständig nieder, ebenso im gleichen Jahr das Haus von Heinrich Sartor. 1928 folgte das Haus von Karl Burbach aus Hanwerth, sowie 1931 in Mudenbach das neuerbaute Anwesen des Schmiedemeisters Heinrich Bender. Auch diese Häuser brannten bis auf die Grundmauern nieder. Es konnte nur ein Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude vermieden werden.
1933 brannte das Haus von Otto Schmuck in Mudenbach teilweise nieder.

Dieser Auszug aus der Chronik zeigt die hohe Anzahl der Brände in dieser Zeit, was aber auch mit den oft strohgedeckten Dächer und Holzofenfeuerung in den Wohnhäusern zusammenhing. Daraus resultierend war eine flexible Feuerwehr dringend erforderlich.
Durch zusätzliche Brandschutzmaßnahmen reduzierte sich dann im Laufe der Jahre die Anzahl weiterer Brände.

Aus einem natürlichen Löschweiher wurde dann im Jahr 1934 ein Brandweiher in der Kurve zum Steimel (Festplatz) in den Maßen 20 x 11 m angelegt, der mit Betonmauern eingefasst war und nebenbei auch als Schwimmbad diente – der Zulauf war jedoch beständig kalt. (Das haben wir noch als Kinder in den 50er und Anfang der 60er Jahren kennengelernt. Anmerk.: R. Thiel).

Gleichschaltung:
Wie bei allen anderen Vereinen so wurde auch die Freiw. Feuerwehr durch Verordnungen der Nazis gleichgeschaltet, d. h. die individuelle Persönlichkeit wurde eingeschränkt bzw. ging ganz verloren. Die Freiheit des einzelnen wurde durch Gesetze und Maßnahmen der gesamten Masse des Volkes gleichgeschaltet. So wurden auch die Vereine in jeglicher Form ideologisch beeinflusst und in die Zwecke der Nazis eingebunden.

Die Gleichschaltung ist eine verharmlosende Umschreibung für die Unterwerfung aller Organe und Vereine unter die NS-Herrschaft, die sich in der Geschichte als verheerend für das deutsche Volk auswirkte.

So wurde auch die Mudenbacher Feuerwehr in diesen Geist der Zeit eingebunden, ohne eine Wahl zu haben, dem zu entgehen. Infolge des Krieges musste sie sich auch hier durch Einsätze beweisen, da auch der Westerwald nicht von Angriffen verschont wurde.

Nach dem Krieg wurde die Freiw. Feuerwehr im Jahr 1950 neu gegründet.
Den Vorstand bildete nun:
1.Wehrführer Otto Schüchen
2.Wehrführer Willi Christian
Schriftführer und Kassierer Walter Schmidt

1963 brannte die Scheune der Gaststätte Christian (Zur Linde) bis auf die Grundmauern nieder, griff jedoch nicht auf das Wohnhaus über. Auch das Vieh konnte noch rechzeitig geborgen werden.

Im Jahr 1974 erhält der Verein ein Feuerwehrauto
 (Tragkraftspritzenfahrzeug Ford 300 – mit Magirus-Einbau) gestellt. Die Feuerwehr zählt 55 Mitglieder. Ein neuer Vorstand bildete sich mit folgenden Personen:

1.Vorsitzender Manfred Thiel
Stellvertreter Willi Dreser
2.Vorsitzender Dieter Franz
Stellvertreter Heinz Wirth

Der Verein feierte dann im Jahr 1975 sein 50-jähriges Bestehen mit einem großen Festzug. Dieses Fest ehrte auch die noch lebenden Vereinsbegründer in einer besonderen Feierstunde.

Nach 34 Jahren Dienst als ehrenamtlicher Wehrführer gibt Otto Schüchen im Jahr 1984 dieses Amt in einer würdevollen Verabschiedung weiter an Manfred Thiel und wird selbst zum Ehrenwehrführer ernannt.

Historisch nicht ganz korrekt beging die Freiw. Feuerwehr 1988 ihr 60-jähriges Stiftungsfest mit Fahnenweihe, einer neuen Fahne und einem Festzug mit mehr als 20 teilnehmenden Vereinen – traditionell dazu wurde der große Zapfenstreich gespielt.

Im Jahr 1988 setzt sich der Vorstand neu zusammen aus:

Wehrführer Manfred Thiel
1. Vorsitzender Manfred Löhr
2. Vorsitzender Werner Schmidt
Schriftführer u. Kassierer Willi Dreser – stellv. Friedhelm Löhr
Beisitzer Lothar Thiel
Beisitzer Werner Reeh
stellv. Wehrführer Friedel Fuchs

Das dieser Verein nicht nur bei unerfreulichen Ereignissen wie z. B. Brände antritt, sondern auch in kameradschaftlicher Verbundenheit feiern kann, beweisen die vielen gemeinsamen Ausflüge und gesellige Beisammensein im 1995 neu erbauten bzw. umgebauten Feuerwehrhaus im Mühlenweg.

Ebenfalls im Jahr 1995 erhielt Otto Schüchen für seine vielfältige ehrenamtl. Tätigkeiten (besonders für die Feuerwehr) die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz.

Aktivitäten unserer Freiwilligen Feuerwehr im Jahr:

Technischer Dienst: jeden 1. und 3. Dienstag im Monat
Übungen: jeden 2. Freitag im Monat
Tag der offenen Tür: wird noch bekannt gegeben
Jahresausflug: wird noch bekannt gegeben
www.facebook.com/ffw.mudenbach/

Wehrführer:
Stefan Hering
Farrenauer Weg 7, 57614 Mudenbach
Tel. 02688 8822

1. Vorsitzender:
Stefan Löhr
Hauptstraße. 9, 57614 Mudenbach
Mobil  0171 3 81 22 26

2. Vorsitzender    Thomas Jung
1. Kassierer        Friedrich Pies
2. Kassierer         Jens Geißler
Beisitzer        Dominik Scholz
Beisitzer        Jonas Petry
stellv. Wehrführer    Friedhelm Göbel

2019-12: Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt, der Nikolaus kommt…Zum diesjährigen Weihnachtsmarkt lädt die Freiwillige Feuerwehr Mudenbach am 30.11.2019 recht herzlich ein. Beginn ist um 15:00 Uhr bei „Kaffee & Kuchen“ im Dorfgemeinschaftshaus. Nachdem um ca. 16 Uhr der Weihnachtsbaum geschmückt wurde und die Kinder ihren Lied- und Tanzauftritt aufgeführt haben, erwarten wir gespannt den Nikolaus in unserer Mitte. Wie in jedem Jahr wird er auch in diesem für jedes Kind, bis zum Ende der Grundschulzeit, eine Überraschung mit dabei haben. Zur Bestellung der Nikolaustüten meldet euch bitte bis spätestens 26.11.19 bei Kathrin Löhr (0160 99348650) oder Janine Schmitz (01511 1632177) Im Anschluss an den traditionellen Weihnachtsmarkt startet ab 19 Uhr die „After-markt Party“. Für das leibliche Wohl wird an diesem Tag bestens gesorgt! Auf Euer kommen freut sich die Freiwillige Feuerwehr Mudenbach!

2019 11: St. Martinsumzug

Auf einen schönen Umzug, zu Ehren von St. Martin und einer langwährenden Tradition, freut sich die Freiwillige Feuerwehr Mudenbach.

201911: Feuerwehren Ehrungen in Borod

In diesem Jahr wurde die Ehrungsveranstaltung  der VG Hachenburg in Borod durchgeführt. Anlass der jährlichen Veranstaltung sind Verpflichtungen von neuen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, Beförderungen, Ehrungen für 25, 35 und 45 Jahre, Entlassungen aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst sowie Ernennungen. Für die  Mudenbacher Feuerwehrkameraden stand eine Neuverpflichtung, eine Entlassung aus Altersgründen sowie Ehrungen für 25 und 35 Jahre an. Die Ortsgemeinde Mudenbach gratuliert und bedankt sich sehr herzlich für das stets geleistete Engagement für die Ortsgemeinde samt seiner Einwohner.

2019 11 Ehrungen Feuerwehren in Borod
  Foto: Feuerwehr Mudenbach Folgende Mitglieder der FFW Mudenbach erhielten Ehrungen: v.re.: Jürgen Petry für 25 Jahre und Entlassung aus Altersgründen, Stefan Hering, Thomas Jung und Klaus Dieter Franz Ehrung je für 35 Jahre und vorne links Stefan Schimanski wurde neu verpflichtet.

2019: Kellerbrand in der Gartenstraße

In der vergangenen Woche kam es zu einem Kellerbrand in der Gartenstraße, bei dem zum Glück niemand schwer verletzte wurde. Dank des spontanen Einsatzes des Ehepaares Müller aus der Bäckerei. So konnte mithilfe eines Feuerlöschers ein schnelles ausbreiten des Feuers verhindert werden. Da zunächst kein Lebenszeichen vom Eigentümer zu verzeichnen war und eine Menschenrettung nicht ausgeschlossen werden konnte, gab es die hierfür entsprechende Meldestufe III und somit mehrere Wehren am Einsatzort. Alles ist noch einmal gut gegangen. Ein herzlicher Dank an alle Wehren, die im Einsatz waren und im Besonderen an Hans-Jürgen und Marlies für ihr beherztes und schnelles Handeln, welches folgenschweres verhinderte.
Christa Hülpüsch, Ortsbürgermeisterin

2019 04: Vorstand Feuerwehr Mudenbach

Am Freitag den 26.April 2019 wurde Stefan Hering erneut zum Wehrführer von Mudenbach, für die Dauer von 10 Jahren, von den aktiven Mitglieder der Feuerwehr Mudenbach gewählt. Ernennung und Vereidigung des stellvertretenden Wehrführes von Jonas Petry stand auch auf der Tagesordnung. Gabriele Greiß, Erste Beigeordnete von der Verbandsgemeinde Hachenburg, leitete die Wahl, zu den ersten Gratulanten gehörte der Wehrleiter Frank Sieker sowie der stellvertretende Wehrleiter Markus Brenner.

Christa Hülpüsch, Ortsbürgermeisterin

2018 11 15: Neuverpflichtungen der Feuerwehr

Am Mittwoch, den 15.11. fand in Astert eine Feuerwehrdienstversammlung statt, bei der viele Feuerwehrmänner
geehrt und junge, aktive Feuerwehrmänner neuverpflichtet wurden. So gratuliert unsere Ortsgemeinde Dominik Scholz und Samuel Wagner recht herzlich. Wir freuen uns, dass ihr aktive Feuerwehrmänner seid und wünschen euch stets eine glückliche Hand bei euren Einsätzen und Übungen. So wie es sich in unserer FFW Mudenbach zeigt, brauchen wir uns keine Sorgen um den Nachwuchs unserer Feuerwehr zu machen. Der Ersten Beigeordneten Gabriele Greis einen herzlichen Dank für den würdigen Rahmen der Ehrungen und Verpflichtungender Feuerwehrmänner und -frauen,  denen auch die Ortsbürgermeister und -meisterinnen beiwohnten.
Christa Hülpüsch, Ortsbürgermeisterin

2018 07: Wohnmobilbrand

2018 07 14 Kleinbericht in RZ Seite 18
2018 07 Online-Bericht WW-Kurier
2018 07 Wohnmobilbrand (1)
Foto: Rainer Thiel
2018 07 Wohnmobilbrand (2)
Foto: Rainer Thiel
2018 07 Wohnmobilbrand (3)
Foto: Rainer Thiel
2018 07 Wohnmobilbrand (4)
Foto: Rainer Thiel

Impressionen aus 2018

2018 Feuerwehr -Inform Nr 20
Foto: Fabian Wölker
2018 Feuerwehr -Inform Nr 20 mit Foto
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2018 Feuerwehr_15
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2018 Feuerwehr_16
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2018 Feuerwehr_17
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2018 Feuerwehr_18
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2018 Feuerwehr_19
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2018 Feuerwehr_20
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2018 Feuerwehr_21
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